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Im Hafen werden die letzten Kisten auf den Frachter geladen. Dann ertönt das Nebelhorn und das Schiff legt ab. Los geht’s, zu den Häfen der Welt. Der Kahn trotzt nun den Gewalten der Meere und muss sicher an den Zielort seiner Reise gelangen, da die Menschen dort die geladenen Güter sehnlichst erwarten.
Spielinfos
- 1869: Hart am Wind
- Plattformen: Windows 7, Vista, XP
- PC Release: 28.11.2011
- Altersfreigabe: keine Altersbeschränkung
- Entwickler: -
- Herausgeber: UIG
Story
Der Gametitel 1869 beschäftigt sich mit der Eröffnung des Suez-Kanals und der Möglichkeit, die Verbindung vom Roten Meer und dem Mittelmeer zu gewährleisten. Generell geht es jedoch um den gesamten Ausbau der eigenen Reederei. Dabei liegt der Schwerpunkt klar auf dem Seehandel. Der Spieler muss sich gegen drei andere Schiffsmagnaten beweisen. In der Zeit zwischen 1854 und 1879 strebt der Gamer die Befahrung aller Sieben Meere an. Auf diesen Wegen baut er seine Handelsbeziehungen aus. Dabei muss er die Güter mit verschiedenen Schiffstypen an ihre Zielhäfen bringen. Er kann mit einzelnen Zweimastern wie auch großen Zweitausend-Tonnern zu Wasser ziehen. Und so wird der Handel zu einer Suche schnellster und komfortabelster Wege.
Gameplay
Durch den Untertitel Erlebte Geschichte Teil I wird der Fokus klar auf den Wirtschaftsfaktor der damaligen Zeit gelegt. Der Spieler muss nun Seewege finden, die bis zu 20 Güter zu ihren Zielorten zu transportieren. Dies sollte natürlich besonders effektiv geschehen. Diese Effektivität bezieht sich dabei auf die wirtschaftlichen wie auch zeitlichen Aspekte und weiß daher den Kopf zu beanspruchen. Zu Beginn wählt der Spieler seinen Heimathafen aus. In Liverpool, Le Havre, New York oder Savannah kann das große Ziel nun angegangen werden. Leider muss der Spieler feststellen, dass er mit einem Startkapital von 7 000 Dollar, wenn er nicht sparsam zu denken beginnt, nicht besonders weit kommt. So wird als Erstes einmal ein gebrauchtes Schiff abgekauft. Zudem wird eine billige Mannschaft angeheuert. Im Verlauf des Spiels sollte diese erfahrener sein, da sie somit besser auf alle Situationen reagieren kann. In den unterschiedlichen Häfen wird dann mit unterschiedlichen Produkten gehandelt. Zudem hat jede Anfahrtsstelle auch seine individuellen Preise. Als Bonus steht dem Gamer in manchen Fällen die Möglichkeit, private Passagierfahrten zu realisieren, zur Seite.
Zudem bieten sich auch Waffentransporte in gesonderte Krisengebiete an. Diese sind jedoch riskanter. Durch unterschiedliche Jahreszeiten wird die Fahrt über die Meere tatsächlich anders vollzogen. Das offensichtlichste Kriterium dabei ist die Fahrtdauer. Aber auch die Gefahrensituationen hängen davon ab. Besonders die Einbindung natürlicher Einflussfaktoren wie die auftretenden Stürme oder der ausgebildete Muschelbewuchs am Schiff behindern die Fahrt beziehungsweise verlangsamen das Tempo dieser. Beim Interkontinentalhandel kann sich dies dann als Gefahr herausstellen. Denn hierbei sind nicht alle Häfen an eine Werft angeschlossen. Das heißt, dass der Spieler seine Schiffe nicht selbstständig überholen kann. Dies ist vor allem auch durch eine fehlende Infrastruktur in den unentdeckten Weiten Amerikas oder den afrikanischen Kolonialgebieten ein ständiger Begleiter.
Da der Spieler auch verderbliche Ware transportiert, kann dies zur Verrottung der Güter führen. Als kleines Auffangbecken für finanzielle Desaster steht dem Gamer als Rettung eine Bank zur Verfügung. Doch dafür muss er wiederum eine gewisse Kreditwürdigkeit besitzen. Mit Blick auf den Kontostand darf sich der Spieler dann auch nicht zu früh freuen, da er am Ende des Jahres noch die Steuern des Vorjahres abzugeben hat. Die Handlungsmöglichkeiten werden als besonders Highlight zusätzlich durch die Einbindung historischer Geschehnisse erweitert. Da hinein fällt zum Beispiel der amerikanische Bürgerkrieg oder auch die Entwicklung der Dampfschifffahrt.
Langzeitmotivation
Das Game kann mit sehr komplexen Strukturen und vielen Einflussfaktoren überzeugen. Die Motivation ist durch die folgenschweren Rahmenbedingungen sehr weit oben, der Kampf gegen die Niederlage wird vom Spieler stets angenommen. Einen besonderen Anreiz bietet das Spiel mit seiner einfachen Pixelgrafik. Es entsteht sogar ein richtiges Retro-Gefühl. Dies schafft eine geniale Motivation im Spiel. Und mit den unterschiedlichen Starthäfen kann der Spieler auch auf ein erneutes Spielen nicht verzichten.
Fazit
Mit dieser geschichtsträchtigen Wirtschaftssimulation kann der Spieler sein Handels- und Managementgeschick beweisen und die ganze Welt mit seinen Gütern bereichern.
- Betriebssystem: Windows XP / Vista / 7
- Prozessor: 1.8 GHz
- Arbeitsspeicher: 512 MB
- Grafikkarte: Intel HD 3000 oder besser
- Festplatte: 100 MB frei









