Battle Metal soll knackige Rennspielaction bieten und durch eine atemberaubende Grafik glänzen. Ob die Entwickler sich da mal nicht übernommen haben?
Spielinfos
- Battle Metal
- Plattformen: Windows XP, Vista, 7
- PC Release: 07.05.2010
- Altersfreigabe: ab 12 Jahren
- Entwickler: Team 6 Game Studios
- Herausgeber: Media Vertragsgesellschaft
Story
Die Story von Battle Metal – Street Riot Control ist denkbar einfach. Ihr seid entweder böse, schert euch einen Dreck um das Gesetzt und fahrt deshalb bei illegalen Straßenrennen mit Waffen mit oder ihr seid ein gesetzestreuer Polizist und versucht die Rabauken festzunageln. Natürlich ebenfalls mit aufgemotzten Autos, die über ausreichend Feuerkraft und Pferdestärken verfügen. Warum eigentlich und was das alles soll, wird kaum erklärt. Doch das ist auch nicht wichtig. Das einzige was man von Battle Metal – Street Riot Control wartet ist Action und zwar viel Action.
Gameplay
Battle Metal – Street Riot Control setzt fort, was Spiele wie „Twisted Metal“ oder „Vigilante 8“ damals eingeführt haben. Schnelle Rennspiel-Action gepaart mit Waffen. Ihr schließt euch entweder der Polizei oder der Raser an und brettert auf festen Strecken mit euren Boliden um die Wette. Jedes Auto verfügt über verschiedene Waffen, die ihr einsetzten müsst um eure Gegner zu zerstören. Jede Strecke verfügt über diverse Munitionspunkte. Fahrt ihr diese ab, bekommt ihr eine gewisse Anzahl an Munition. Zu den Waffen gehören Maschinengewehre, Raketenwerfer oder Minen. Die Anzahl der Runden ist von Strecke zu Strecke unterschiedlich und wer fahrerisches Geschick beweist, kann auch ohne Waffengewalt auf dem Treppchen landen. Das ist leider auch der Knackpunkt. Gerade im Spiel gegen die KI-Gegner könnt ihr mit ein wenig Können, die Gegner auf der Strecke lassen, so dass sie euch nicht ansatzweise hinterherkommen. So sammelt ihr fleißig Munition ein, könnt diese aber nicht benutzen. Oft erwischt man sich dabei, wie man sich freiwillig etwas zurückfallen lässt, nur um wenigstens mal den einen oder anderen Treffer zu landen. Leider verfügt das Spiel über keinen Onlinemodus. Lediglich ein LAN-Modus wurde integriert, der euch Multiplayerspaß mit Freunden garantiert. Die KI-Gegner sind leider bei weitem nicht mit menschlichen Spielern zu vergleichen und fahren eben nur ihre vorprogrammierten Wege ab. Die Grafik ist gut gelungen und auch der Sound sorgt für eine gute Rennatmosphäre. Leider sind die Physik und das Handling der Fahrzeuge oft sehr übersteuert und keinesfalls simulationslastig. Das Spiel versucht aber auch erst gar nicht eine Simulation zu sein. Es empfiehlt sich außerdem, das Spiel mit einem Gamepad zu spielen, da die Steuerung per Tastatur, wie fast bei jedem Rennspiel, nicht optimal ist.
Langzeitmotivation
Durch die leider viel zu abwechslungsarmen Strecken und der schlechten KI-Gegner, bietet das Spiel im Singleplayer-Modus keine große Langzeitmotivation. Nach ein paar Rennen, wirkt es wie eine ständige Wiederholung und der Schwierigkeitsgrad ist einfach zu gering. Auf LAN-Treffen mit Freunden hat das Spiel schon mehr Potenzial und es macht richtig Spaß seine Freunde von der Strecke zu fegen.
Fazit
Battle Metal – Street Riot Control bietet für einen aktuellen Preis von 7.95 € bei Gamesload, eine hübsche Grafik und ein actionreiches Gameplay. Für ein paar spaßige Runden ist das Spiel ideal, doch wer ein hochwertiges Action-Rennspiel erwartet, ist hier leider fehl am Platz. Dafür ist der fehlende Onlinemodus, so wie die schlechte Gegnerprogrammierung und die etwas langweiligen Strecken verantwortlich.
- Betriebssystem: Windows 7 / Vista /XP
- Prozessor: mit 3.0 GHz
- Arbeitsspeicher: 2 GB
- Festplatte: 1.5 GB frei
- Grafikkarte: NVIDIA GeForce FX oder besser
- Sonstiges: DirectX 9.0c








