Blades of Time

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6.7 Overall Score
Gameplay: 7/10
Grafik: 6/10
Sound: 6/10

tolle Grafik, einfache Bedienung

geringe Komplexität, einfache Handlung

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Eine verheißungsvolle Schatzsuche kann mit genügend Neidern und einer unbeherrschbaren Magie schnell zu einem Überlebenskampf werden, bei dem sich die Fundstücke weniger als Wertobjekte denn als Lebensversicherung entpuppen.

Spielinfos
  • Blades of Time
  • Plattformen: Windows 7, Vista, XP
  • PC Release: 15.03.2012
  • Altersfreigabe: ab 16 Jahren
  • Entwickler: Gaijin Games
  • Herausgeber: KONAMI Digital Entertainment

Story

In Blades of Time wartet auf den Spieler eine futuristische Schatzsuche mit Ayumi. Sie besticht als Alternative zu anderen Genreschönheiten mit einer Sicherheit im Umgang mit dem Schwert, welches sie immer bei sich trägt. Auf einer sehr einsamen Insel wird nun mittels scharfer Schneide eine Schneise nach der anderen in die Wildnis geschnitten, wobei der Gamer nach und nach in den Genuss neuer Schätze gelangt. Auf ihrer Reise durch das Eiland wird schnell klar, dass hier tausende von Geheimnissen versteckt liegen. Und diese gilt es nun möglichst alle zu lüften, doch zuvor erst einmal zu finden. Doch wie so oft, finden sich genügend Widersacher, die sich der einfachen Schatzsuche in den Weg stellen. Der Weg ins Innere der Insel scheint am Anfang doch leichter voranzuschreiten als gedacht. Doch spätestens beim Aufbruch an die Landungsstellen wird die Reise zu einem wahren Hindernislauf, bei dem immer noch viele Schätze, aber auch Gefahren, am Wegesrand warten.

Gameplay

Neben den wunderschönen Outfits wird die Jagd nach dem Reichtum von Elementen wie Juwelen und Gold sowie anderen Artefakten bestimmt. Je mehr Geheimnisse die Jägerin freilegen kann, desto besser werden sich ihre Fähigkeiten entwickeln können. Und mit der voranschreitenden Erfahrung im Spiel wird auch der Umgang mit der hier vorherrschenden Chaosmagie deutlicher und verständlicher. Denn mit der Magie steigern sich automatisch auch der Einfluss und die Kraft der Kämpferin. Dann ist es auch ganz einfach, die Gegner mit Feuerzauber zum Lodern zu bringen oder sie einfach einzufrieren. Zudem kann der Charakter auch Erdbeben auslösen. Mit einer Vielzahl von Gegenständen und Ausrüstungsaccessoires muss sich die Heldin nun gegen finstere Armeen erwehren. Und damit der Kampf gegen die Unmengen an Söldnern nicht zu eintönig wird, darf sich Ayumi zusätzlich um die Entschärfung zahlreicher heimtückischer Fallen kümmern. Da bei nahenden Horden an Gegnern das beliebte Schwert nur die letzte Rettung ist, erweist sich in diesen Fällen die Anwendung diversester Zaubersprüche als wundersamer Helfer in der Auseinandersetzung in der Ferne.

Und notfalls hilft dem Spieler dann auch das Gewehr, bevor er sich mit dem gezogenen Schwert den herannahenden Überresten der Gegnerschaft widmen darf. Zudem wird das Angriffsverhalten mittels Zeitsprungfunktion um viele Manöver bereichert. Dabei hält der Spieler die Zeit einfach an und springt per Rückspulfunktion mittels eines Klons in die Vergangenheit. Die Kampfkraft wird somit verdoppelt oder um einiges mehr gesteigert. Diese Fähigkeit wird dann auch bei so manchem Rätsel, speziell mit Schaltapparaturen benötigt. In engen Tempelarealen lässt es sich nun wirklich nicht besonders einfach gegen einen Schwert schwingenden, klatzköpfigen Fleischberg kämpfen. Die hereinbrechenden Lichteinfälle zwischen dem Blattwerk sind dagegen phänomenal. Und auf den Ruinen der Insel können dann auch schon einmal die Statuen zum Leben erweckt werden und leider von vier Richtungen auf den Spieler zu rennen. Die Strukturen unterschiedlichster Architekturen und vor allem der unzähligen Beispiele der Flora lassen das Voranschreiten in der Wildnis sehr echt erscheinen. Dagegen wirkt so mancher Bossgegner eher surreal, wenn er, ähnlich eines belebten Schlammberges, mit einer Axt und ewig langen Nägeln mit grimmigem Antlitz vor einem lauert.

Langzeitmotivation

Die Motivation liegt vordergründig klar in der Schatzsuche. Doch mit zunehmender Spieldauer macht sich der Kampf ums Überleben in dieser verrückt magischen Welt deutlich bemerkbarer. Doch auch hier ist der Anreiz einer Suche nach wertvollen Objekten ein gutes Hilfsmittel, da so manche Fertigkeit aus einem solchen Fund herrührt. Zudem wird der Gamer durch die abwechslungsreiche Gegnerschar und die beeindruckende natürliche Umgebung des Szenarios mit Spannung gefüttert.

Fazit

Es zeigt sich wieder einmal, dass auf einer Jagd nach den größten Schätzen der Welt, jedes Mittel Recht ist, jedes durchschlagende Argument verwendet werden sollte und die Aufmerksamkeit auf den größten Schatz der Welt, das Leben, gelegt werden darf.

  • Betriebssystem: Microsoft Windows XP SP3
  • Prozessor: 2.66 GHz Intel Pentium oder vergleichbarer AMD-Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
  • Grafikkarte: mit DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 256 MB und Pixel/Vertex Shader 2.0-Unterstützung
  • Festplatte: 3 GB frei

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Author: Ella

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