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Die Überfahrt nach Gallow‘s End zeigte schon die düstere Grundstimmung des Piratengeheimnisses auf. Und trotz dessen stürzt sich der Abenteurer in die mystischen Schlachten auf einer einsamen Insel voller Gefahren und unbekannter Zaubersprüche.
Spielinfos
- Kingdoms of Amalur: Reckoning (DLC 1) Die Legende vom Toten Kel
- Plattformen: Windows 7, Vista, XP
- PC Release: 20.03.2012
- Altersfreigabe: ab 18 Jahren
- Entwickler: 38 Studios
- Herausgeber: Electronic Arts
Story
Das Rollenspiel Kingdoms of Amalur: Reckoning bekommt eine Piraten-Komponente hinzu. Jetzt werden nicht nur neue Landstriche auf den Zocker warten, auch ganz unbekannte Gegnerscharen werden auf ihn einprasseln. So muss er die Kapitänin Brattigan gegen Skelettpiraten fführen. Es geht gegen die treuen Kämpfer der Totenkopfflagge. Und diese stand noch in keiner Geschichte unter einem guten Omen. Mit Säbeln verschafft sich der Spieler den nötigen Respekt, um das Geheimnis dieser Piratenstory zu lösen. Der Gang an Galgenstricken entlang hat nicht unbedingt mit dem eigenen Schicksal zu tun, zeigt aber die Gefahren dieser Mission auf. Auf einer steinigen Insel geht es im Uferbereich an riesengroßen Schneckenfelsen entlang, bevor um die Ecke die, im Dunkel schaurig erleuchtete, Piratenbrigg, mit der im Wind wehenden Jolly Roger, ankert. Aber auf der Insel gibt es auch noch anderes zu entdecken. Denn mit verschiedenen Göttern der Naturvölker gesellen sich schnell weitere harte Kaliber hinzu. Und wenn diese dann aus Stein sind, wird der Kampf gegen die Widersacher schon einmal auf eine harte Überlebensprobe gestellt. Als Behausung kann der Spieler die Gravehal-Feste erobern und für sich beanspruchen. Und mit der nötigen Energie weist er anschließend den Piraten Kel in die Schranken. Denn jetzt geht das Geheimnis um den Toten Kel erst los.
Gameplay
Die Bereicherung des Spiels wartet mit einer Erweiterung um bis zu 15 Prozent des ganzen Games auf. Bei seinen Bemühungen auf dem Eiland wird der Gamer auf neue Quests treffen. Damit die Neuheiten nicht zum Stillstand kommen, darf sich der Spieler auch in das Getümmel gegen komplett überarbeitete und auch total neue Gegner stürzen. Dabei kommen die gewohnten Taktiken nicht mehr zum Zug, weshalb eine neue Ausrichtung eingeschlagen werden muss. Aber diese ist mit den neuartigen Waffen auch leicht umzusetzen. Zur Abwechslung scheinen im Inneren der Schiffe die langen Essbänke und die verlassenen Räumlichkeiten zu warten. Zumindest hat es stets diesen Eindruck, bis hinter den hängenden Stofffetzen und den klapprigen Türen die Meute untoter Freibeuter hervortritt. Dann kann es auch verwundern, dass mittels eines Zaubers ein Charakter plötzlich dreimal auftaucht. Da ist der Kampf einzeln schon fordernd, kann es im Kollektiv noch weiter gesteigert werden. Plötzlich kann es auch geschehen, dass eine finstere Gestalt aus dem Boden den Spieler attackiert und unter Umständen dann auch noch zu einem riesigen Endgegner mutiert. Der Spieler kämpft sich durch dunkle Dungeons voller Gefahren, die nicht gleich zu Beginn preisgeben, welche Gefahren oder Schätze in ihnen schlummern, und uneinsichtiger Ecken oder in der grünen Welt des Inselinneren voran. In der steinigen Graslandschaft warten nun etliche Steindämonen auf den Kämpfer, welche ihn mit allerhand Tricks und magischen Angriffen behelligen werden. In den tieferen Wäldern liegt es am Spieler allein, die seltsamen Hütten unter die Lupe zu nehmen. Schließlich beinhalten diese ein paar nützliche Gegenstände und die notwendigen Gefahren, um an diese zu gelangen. Aber wenn dem Spieler einmal eine Auseinandersetzung fehlen sollte, steht außerhalb der Hütten das Empfangskommando von wilden Kreaturen oder wütigen Gegnern schon für ihn bereit. Um diese Reize auf sich wirken lassen zu können, benötigt der Spieler jedoch das Hauptspiel.
Langzeitmotivation
Das Spiel weiß mit seinen neuen Optiken zu überzeugen. Dadurch wird der ganze Trip durch Amalur um ein weiteres Highlight erweitert. Die Katakomben und die oberirdischen Teilziele lassen den Spieler stets auf einem gespannten Level verweilen. Doch die Spannung, die die Insel verbreitet, wird durch die weiteren Neuerungen der Waffen und Gegner noch gesteigert. Vollendet ist die Langzeitmotivation dann durch die neu implementierten Gegenstände, die Verbesserungen heraufbeschwören oder als Ausrüstung nützlich sind.
Fazit
Die Legende vom Toten Kel bringt eine abenteuerlustige Komponente in das fantastische Wesen dieser Saga. Dabei fesselt es durch die vielen Neuerungen und den Ausmaßen seiner Karte, auf der die positiven wie negativen Überraschungen auf den Spieler warten.
- Betriebssystem: Windows XP / Vista / 7
- Prozessor: Dualcore mit 2.2 GHz
- Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
- Grafikkarte: GeForce 8800 GT 512 MB VRAM
- Sonstiges: Vollversion von Kingdoms of Amalur, Account bei EA Origin.








