Sniper Elite V2

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7.7 Overall Score
Gameplay: 8/10
Grafik: 7/10
Sound: 5/10

spannend, abwechslungsreich

mittelmäßiger Sound und Grafikfehler

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Die Nerven müssen  während der nicht terminierten Wartezeit behalten werden, da sich der wichtige Moment nicht wiederholen lassen wird. Zur Sicherheit werden gleich zwei zusätzliche Patronen in das Magazin gesteckt. Doch eigentlich müsste die eine, die per Hand in den Lauf gelegt wurde, für die Erfüllung dieser Aufgabe reichen.

Spielinfos
  • Sniper Elite V2
  • Plattformen: Windows 7, Vista, XP
  • PC Release: 30.05.2012
  • Altersfreigabe: ab 18 Jahren
  • Entwickler: Rebellion
  • Herausgeber: Rebellion

Story

Der Spieler stürzt sich in eine Scharfschützensimulation, die nur so vor strategischen Aufgaben strotzt. Denn hier geht es darum, in Observationen genug Informationen zu erhalten und aufgrund derer den Angriff auf das Leben des Zielobjektes anzugehen und mittels Präzision dieses zu beenden. Mitten in Berlin wird der Scharfschütze in das Szenario des 2. Weltkrieges geschickt und kann nun seine Profession unter Beweis stellen. Dabei kämpft er sich in der finalen Schlacht zwischen der deutschen und der russischen Armee durch die kriegerisch geprägten Areale. Vor allem ist jedoch mit einer gewissen Jagd auf den eigenen Charakter klar zu kommen. Schließlich wollen die Armeen keinen nahezu unsichtbaren Gegner, der ihre Truppen dezimiert, als ständigen Begleiter haben.
So ergeben sich mancherorts geniale Unterschlüpfe, wie es der Kirchturm in einem zum größten Teil brennenden Stadtteil offeriert und durch den umgebenden Rauch weiter idealisiert wird. Allerdings werden bestimmte Punkte schnell als klassische Sniperstellung erkannt, weshalb eine alternative Lösung des Geschehens ein großer Vorteil sein kann. Im Zielfernrohr können nun alle Objekte der Begierde klar und deutlich auch über weitere Entfernungen aufs Korn genommen werden. In einem Außenareal eines riesigen Friedhofes ist das Heranpirschen zwischen den Grabsteinen besonders heikel, aber auch notwendig. Und manchmal ist die Geiselnahme einer wichtigen Person ein wirkungsvolles Mittel zur Flucht.

Gameplay

Das Game wird besonders durch die ballistischen Eigenschaften der Arbeitsmittel eines Snipers geprägt. Hierbei müssen stets verschiedene Komponenten wie Wind, Durchschlagskraft, Geschwindigkeit oder die Laufstabilität der Waffe berücksichtigt werden. Zudem ist es ratsam, lieber ein paar Umwege zu gehen, die etwas sicherer sind, anstatt blindlings in den Game-Over-Status zu wechseln. Mit den historischen Waffen, wie dem Springfield  M 1903 oder dem G 43, zieht er Sniper nun seine Kreise. Damit der Spieler sich optimal an den Gegner annähern kann, muss er seine vollständige Umgebung nutzen. Diese dient dann als Deckung oder zur Versperrung der gegnerischen Verfolgung. Und da dies in diesem Game äußerst präsent, ist auch schon der nächste Punkt, bei dem es sich um den Fluchtplan handelt, angesprochen. Schließlich ist es nicht von Vorteil, seine Zielperson ausgeschaltet zu haben, dann aber wie auf dem Präsentierteller zu liegen. Neben dem Singleplayer ist der Koop-Modus von bestechender Unterhaltung geprägt.

Denn hier kann der Sniper mit einem Freund oder einem anderen Player gemeinsam seine Schlacht schlagen und den Anderen auch mit seinem Handeln schützen. Manchmal ist es ganz nützlich, wenn der Gamer durch eine Ablenkung oder ein Manöver mitten im Krieg näher an sein Ziel gelangt oder das aufkommende Chaos für seine Aktion nutzt. Manchmal ist es auch wichtig, andere Scharfschützen auszuschalten oder eine heikle Stellung auseinanderzunehmen. Abwechslungsreiche Tag- und Nachtmissionen, die stets von einmaligem Licht begleitet werden, helfen entweder bei der Fokussierung oder fungieren leider als Blendwerk für die Agitation. Gerade in Holzbaracken sollte auf knirschendes Holz oder eine halb durchsichtige Wand Rücksicht genommen werden. Denn dies kann unvorsichtigerweise zum eigenen Grab führen. In Ruinen, die als Versteck oder Schlupfwinkel dienen, ergeben sich ebenfalls gute Positionen, um an Informationen oder das gesuchte Target zu gelangen. Und dann muss nur noch auf den richtigen Augenblick gewartet werden.

Langzeitmotivation

Die Motivation wird aus dem realen Bezug zur Geschichte und der grafischen Topqualität geschaffen. Mit der Zeit verliert sich diese Faszination in der Fokussierung auf die äußerst kniffeligen Missionen. Zudem wird die erfolgreiche Aktion stets vom richtigen Timing bedingt, welches nicht immer gleich erkannt wird. Da in diesem Spiel der einfachste und direkteste Weg meist nicht zum Ziel führt, muss der Spieler während des Gamings immer seinen Kopf verwenden.

Fazit

Die passende Kulisse und das etwas andere Gameplay, im Gegensatz zu stumpfen Ballerspielen, machen Sniper Elite V2 zu einer Herausforderung bei den Kriegssimulationen.

  • Betriebssystem: Windows Vista (SP2) / Windows 7
  • Prozessor: Dual-Core CPU 3 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
  • Grafikkarte: 256 MB VRAM Nvidia GeForce 8800 series / ATI Radeon HD 3870
  • Festplatte: 10 GB frei
  • Sonstiges: DirectX 11, aktiver STEAM-Account

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Author: Ella

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