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Weil die Munition und das lebenserhaltende Wasser nicht reichen, wird dieser Kampf im Sand gegen fast unsichtbar agierende Einwohner zu einer ganz speziellen Belastung in der Antiterrorbekämpfung.
Spielinfos
- Spec Ops: The Line
- Plattformen: Windows 7, Vista, XP
- PC Release: 29.06.2012
- Altersfreigabe: ab 18 Jahren
- Entwickler: Yager
- Herausgeber: 2K Games
Story
In diesem Military-Shooter geht es nicht nur um das Vordringen in einen Bereich oder das Sichern eines Areals. Als Erstes geht es in ein fassungsloses Szenario hinein. Denn der Gamer muss mit ansehen, wie das glänzende Dubai nach einem verheerenden Sandsturm mittlerweile eher trist sein Dasein fristet. Nachdem der Funkkontakt zum ersten Rettungsteam sofort abreist, wird nun die U.S. Delta Force gesendet, um der Ursache eines mysteriösen Signals auf den Grund zu gehen. Während dieser Erkundungsmission wird jedoch schnell klar, dass dies in einer Tragödie enden wird. Es wird für Jeden, der sich in diesem Areal befindet ein schierer Kampf um das eigene Überleben. Und dabei ist der Kampf gegen die eigene Moral einer der größten Feinde. Der Marsch mutiert schließlich in den Kampf zwischen Gut und Böse – und dies alles durch die Elendslage vor Ort. Schon beim Eintritt in die gesperrte Zone lässt sich im wilden Wüstensand und den dahinter ergötzenden Wolkenkratzer ein ganz besonderes Abenteuer vernehmen, was nur ein wenig durch die Schutzkreuze, den Natozaun und die mit Sandsäcken umrandeten Bunker etwas getrübt wird.
Gameplay
Der Spieler wandelt in einer sehr tiefgreifenden Endzeitatmosphäre durch die verschiedenen Areale und muss sich immer näher an die Quelle des Signals herankämpfen. Gleich am Anfang muss er sich in einem Einkaufstempel auf eine Konfrontation zwischen Einheimischen und Soldaten ausgesetzt sehen. Das Schrecken wird langsam verdeutlicht, während der Spieler durch die gesammelten Erfahrungen neue Gegenstände und Waffen frei schaltet. Durch die geringe Überlebenschance wird die Hemmschwelle automatisch heruntergesetzt und es kommt schnell zu Schießereinen oder brennenden Objekten. Von Sand verschneite Autos dienen bei einem solchen Angriff, wenn der Blick über Kimme und Korn auf das Ziel gerichtet wird, dann als Deckung. Dazu kommen noch ganz unorthodoxe Mittel wie das Abseilen aus einem der höchsten Gebäude der Welt. Und dies alles nur, um sein Ziel, möglichst ohne einen vernichtenden Hinterhalt, zu erreichen.
Mit der Squad-Funktion kann sich der Gamer mit direkten Anweisungen an seine Mitstreiter effizient gegen die heranstürmenden Feinde erwehren. Und Sandfallen ohne Boden wirken sich daher ohne die notwendige Vorsicht eher negativ auf das Teamgefüge aus. Das Sandelement bietet aber auch einen Vorteil, wenn es hinter Türen und Fenstern, als natürliche Waffe, der Gegnerschaft als Hürde zum Vordringen, in den Weg gestellt wird. Der Spieler muss somit sehr taktisch und analysierend vorgehen. Der Gamer wird einige Gebäude als ruinöse einsturzgefährdeten Architekturfetzen erkennen.
Und auch hier wartet schon wieder eine Gefahr, die man nicht unbedingt einsehen kann. Es wirkt fast schon wie ein Lauf in einem Labyrinth, wenn die meterhohen Wüstenberge nur schmale Gänge preisgeben, die dazu noch sehr verwinkelt sind und am Ende Soldaten preisgeben, die über dem Spieler, am Hals an Stricken befestigt, von der Architektur baumeln. Sehr atemberaubend ist auch das Innenleben einer Kirche, in der eine Liste aller identifizierten Toten an die Mauer geschrieben ist und für jeden eine Kerze entzündet worden ist. Es ist leicht vorstellbar, dass dieser Bereich sehr ausgeleuchtet ist und die Tragödie erst im Weggehen mit dem umhüllenden Schatten versinnbildlicht wird. Als Bereicherung kann sich der Gamer dann im Onlinemodus auch in einem Team dieser Herausforderung stellen.
Langzeitmotivation
Der Spieler wird in eine fiktive, durch den Einsatzort und dessen realistische Umsetzung fesselnde, Katastrophenregion geschickt. Fast sekündlich gerät er dadurch ins Staunen. Durch die immer wieder auftretenden überraschenden Momente wird dem Spieler nie langweilig. Er muss förmlich stets gespannt sein, was als Nächstes irgendwoher geschehen kann. Mit der Erfahrungssteigerung und der daraus folgenden Freischaltung neuer Gegenstände ist ihm ebenso eine klare Motivationsquelle gesetzt. Schließlich will er den Kampf ums Überleben auch gewinnen.
Fazit
In diesem bedrückenden Endzeitszenario wird schnell klar, welche Schrecken bei einer vermeintlich gut gemeinten Hilfsaktion hinter den Korruptionsgedanken der Mächtigeren stecken und wie diese Sicht aus dem Nichts einen Kriegsschauplatz erschaffen kann.
- Betriebssystem: Windows XP SP3 / Windows Vista / Windows 7
- Prozessor: Intel Core 2 Duo @ 2GHz / AMD Athlon 64 X2
- Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
- Grafikkarte: 256 MB VRAM - NVIDIA GeForce 8600 / ATI Radeon HD 2600XT
- Festplatte: 6 GB frei
- Sonsties: DirectX 9.0c, aktiver STEAM-Account








