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Kann der Spieler die Menschheit vor der Invasion der Aliens retten oder werden sie letztendlich doch die Verteidigungsanlagen überwinden und zu einer gnadenlosen Schreckensherrschaft ausholen? Das kann erst nach dem erbitterten Kampf sichtbar werden und bis dahin heißt es, die richtige Position der Satelliten im rotierenden Orbit anzubringen.
Spielinfos
- Unstoppable Gorg
- Plattformen: Windows 7, Vista, XP
- PC Release: 19.01.2012
- Altersfreigabe: ab 6 Jahren
- Entwickler: Futuremark, Headup Games
- Herausgeber: NBG EDV Handels und Verlags GmbH
Story
Hinter dem Planeten Neptun entdeckt die Weltraumbehörde einen Planeten X. Zu aller Überraschung stellte sich bald heraus, dass dieser sogar bewohnt sei – und zwar von den furchterregenden Gorgs. Doch mit dem Wissen deren Existenz kam die Katastrophe erst ins Rollen. Auf einen gut gemeinten Gruß von der Menschheit, schickte diese Zivilisation sofort einen Schwall feindlich gesinnter Einheiten Richtung Erde. Und ab da an ging der Krieg zwischen den auf alle menschlichen Besitz hereinfallenden Aliens los. Da die Aliens ein sehr aggressives Völkchen sind, muss der Spieler seine Abwehrsysteme in den Umlaufbahnen seiner Planeten und der vielen Raumstationen positionieren. Nur so schafft er die Bewältigung dieser Angriffswellen. Dabei kann er sich neben gewohnten Features dieses Genre besonders auf die mobilen Einheiten für eine noch individuellere Lösungsfindung freuen. In ihrem Kriegseifer lässt es sich auch sehr schwer mit Ihnen reden, sodass diese Auseinandersetzung wohl noch ein wenig andauern wird und der Spieler seine taktischen Verteidigungsanlagen im Orbit verteilen muss. Und warum sollten nur die Außerirdischen den Todesstrahl anwenden dürfen.
Gameplay
Der Spieler beginnt beim ersten Indiz der feindlichen Spezies damit, den Orbit durch aufgestellte Verteidigungssatelliten zu beschützen. Dabei kann er sie auf den verschiedenen Planeten samt deren Monden aufbauen und den Schwall bekämpfen. Zudem stehen ihm als Areale auch die unterschiedlichen Raumstationen zur Verfügung. Nur mit sehr viel Gespür für die richtige Strategie und die optimale Positionierung lassen sich die Alienhorden abwimmeln. Durch den rotierenden Orbit wird das klassische Rasterprinzip aufgehoben. Zudem bringt die ungewohnte Location frischen Wind in das Genre und adaptiert die guten Spieleigenschaften auf ein komplett neues Umfeld mit neuen Möglichkeiten. Dabei ist der ganze Kampf um das Überleben im Sonnensystem durch die 3D-Grafik in einem sehr authentisch wirkenden Blickwinkel gehalten. Mit einer im Zentrum gelegenen Basis und den in der Schwerelosigkeit befindlichen Satelliten sowie Monden kann der Spieler förmlich diese Leichtigkeit spüren, während er mit den schweren Rahmenbedingungen zu kämpfen hat. Am oberen Bildschirmrand bekommt der Verteidiger am Rechner stets die Varianten der Abwehr angezeigt, die er für die Raumschiffe der Aliens anwenden kann. Bei der ganzen Abwehrstrategie darf er natürlich nicht sein Budget aus den Augen verlieren. Deshalb kann er auch nicht wahllos irgendwo seine Satelliten aufbauen. Es muss schon ein Sinn dahinter stecken, seinen Trumpf aus dem Ärmel auf einem bestimmten Mond aufzubauen. Die Satelliten bringen neben dem Schutz noch Forschungspunkte und Kapital, was für die weitere Verteidigung wichtig ist, ein. Dann kann sich der Spieler mit einem einfachen Maschinengewehr oder einem Mehrfachraketenwerfer wunderbar zur Wehr setzen. Zusätzlich kann der Spieler die Umlaufbahnen verschieben, um nahenden Asteroiden auszuweichen und den verschiedenen Angriffswellen, die aus dem Mutterschiff abgesetzt werden, Herr zu werden. Es werden 40 Missionen gespielt. Und danach kann man in unterschiedlichen Modi weiteren Spielspaß erleben. So kann sich der Zocker gegen immer mehr einfallende Invasoren erwehren um möglichst lange zu überleben. Für einen kompletten Spielgenuss muss eine ständige Internetverbindung hergestellt werden, da das Game an einem Server angekoppelt ist.
Langzeitmotivation
Das Spiel überrascht mit einem ganz neuen Szenario in diesem klassischen Genre. Dabei kann die Brisanz einer Alieninvasion das nötige Engagement schon allein aufbringen. Doch vor allem durch die verschiedenen taktischen Möglichkeiten und dem zusätzlichen Pluspunkt, den Orbit rotieren lassen zu können, wird das Spiel zu einem anspruchsvollen Zeitvertreib. Der Kampf um unsere Welt gestaltet sich wie ein Science-Fiction-Film, der nicht nur zum Zuschauen, sondern zum Agieren anregt.
Fazit
Das Game hat es mit dem Bruch des klassischen Einsatzgebietes und den komplexen Anforderungen an das Setzen der Verteidigungsanlagen geschafft, einen großen Schritt aus der Menge der Tower-Defense-Games herauszugehen und die Aufmerksamkeit auf diese drohende Invasion gerichtet.
- Betriebssystem: Windows XP SP3 / Windows Vista / Windows 7
- Prozessor: Intel Pentium 4 (2 GHz) oder AMD Athlon 64 (1.6 GHz)
- Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
- Grafikkarte: NVIDIA 6600 oder ATI X700, mit 256 MB VRAM








